ev.-luth. Auferstehungs-Kirchengemeinde Hamburg-Lohbrügge
Hamburg Kurt-Adams-Platz 9
Tel.: 040/513272-0
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Liebe Lohbrügger,

it diesem Gemeindebrief verabschiede ich mich nach 38 Jahren von Ihnen. Am Sonntag, den 31. März um 15.00 wird der Abschiedsgottesdienst in unserer Kirche mit anschließendem Empfang sein, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Es geht nicht, den eigenen Abschied zu beschreiben. Der Inhalt und die Form meines Glaubens sind bekannt. Das Gemeindekonzept von 1995, worauf ich meine Arbeit davor und danach aufgebaut habe, lege ich noch einmal aus - zum Verständnis dessen, was gelaufen ist. Besser scheint es mir, daran zu erinnern, wie der Plan von 1968, um die Auferstehungskirche im neu gebauten Wohngebiet Lohbrügge-Nord ein Haus für alle Menschen zu bauen, verwirklicht wurde. Mit der Kirche und dem großen Gemeindehaus (zusammen mehr als 3.500 m2) ist der Kirchenvorstand der Gemeinde damals in die Vorlage gegangen. Zu Beginn auch noch ganz autogerecht mit einer großen Tiefgarage im Gemeindehaus.

1976 wurde die Garage in das Jugendzentrum umgebaut und der kleine Kindergarten der Gemeinde in den Seniorentreff. Das entschiedene Eintreten dafür, für alle Menschen dazusein, auch für die nichtkirchlichen und die am Rand der Gesellschaft stehenden, führte zur Trennung der drei Gemeindebezirke in Lohbrügge zu drei selbstständigen Gemeinden. Die Frage, ob es die Aufgabe einer christlichen Gemeinde ist, sich mit allen Menschen das Leben zu teilen und sich auch um politische und wirtschaftliche Fragen zu kümmern, ist durchgehend ein Thema gewesen. Unsere Gemeinde mußte sich immer wieder neu dafür rechtfertigen, was sie tat, besonders auch für ihren Einsatz gegen Rechtsradikale der Nationalen Liste ab 1981. Die Arbeit und das Leben traditioneller Gemeinden wird weniger infrage gestellt.

In 50 Jahren haben sehr viele Menschen ehrenamtlich, als Honorarkräfte und von der Gemeinde, der Kirche und dem Bezirk Bergedorf bezahlt diese Fragen für den Stadtteil und die Partner in der Welt erfolgreich beantwortet. Diese Menschen, deren Namen in ihrer Zahl hier nicht Platz haben, sind das solide Kirchengebäude der Auferstehungskirchengemeinde. Sie haben fast alle weit mehr gearbeitet und sich eingesetzt, als es ihre Aufgabe war. Dienstaufsicht war in der Regel die Kontrolle, ob nicht schon wieder zu viele Stunden und Kräft investiert worden waren. Und Finanzplanung die einvernehmliche Absprache darüber, wie die (seit 2002) 430,000,- € jährlich, davon 150.000,- € aus Kirchensteuer, 200.000,- von der Stadt für JUZ, Familienberatung und Senioren, 80.000,- Mieteinnahmen) einzusetzen sind.

Das (oft knapp) vorhandene Geld fast ausschließlich in die Menschen und nur zu einem kleinen Teil in die Gebäude und die öffentliche Präsentation zu investieren galt bei Vielen in der Kirche und in der Stadt als unverantwortlich, sind doch die Menschen finanziell gesehen die Belastung der Haushalte und die Gebäude das Tafelsilber. In der Auferstehungskirchengemeinde sind die Menschen kapitalistisch gesehen das Vermögen, die Betriebsmittel, Werkzeuge und Ziel des Unternehmens. Daher war die Idee im Jahr 1997, die Kirche in einer Art Time-sharing je zu einem Drittel an den Bürgerverein und an die Stadt Hamburg zu verkaufen und das letzte Drittel zu behalten, Ausdruck dieser Haltung, geführt hat es mit Unterstützung der Stadt und des Kirchenkreises 2002 zum Gemeinschaftszentrum für die von der Gemeinde getragene Gemeinwesenarbeit. Das Graffito am Turm mit der Schöpfungsgeschichte und die Einstellung der A-Kirchenmusikerin Akemi Tonomura betonen, daß der künstlerische Ausdruck zum Leben gehört (und daß auch Lohbrügger singen können und man wie Heiko Zahlmann von Kunst leben kann). Mit dem Wissen von Sibylla Liiw-Winterfeldt stehen die Gebäude auch mit wenig Geld gut da, schlicht, schön, gepflegt und durch die Nutzung von morgens bis abends energetisch 1A. Graue Energie wurde in 50 Jahren kaum genutzt.

Ihr Pastor Johannes Schröder

Ich bin der Neue!

Moin! Ich bin Jonas Goebel und ich werde ab April Pastor der Auferstehungs-kirchengemeinde sein. Ich freue mich sehr möglichst viele von Ihnen möglichst schnell kennenzulernen. Damit Sie aber zumindest ein wenig über mich im Vorwege erfahren, gibt es schon jetzt ein paar wenige Worte über mich.

Aktuell befinde ich mich noch in der Realisierungsphase, dass ich vor kurzem meinen 30. Geburtstag feiern durfte. Abgesehen davon bin ich ein Hamburger Jung, der sich sehr freut, nun auch in Hamburg arbeiten zu dürfen.

Meine Kindheit und Jugend habe ich in Schnelsen bzw. Eidelstedt verbracht, später in St. Pauli, St. Georg, Eppendorf und zuletzt Barmbek gelebt. Für mich ist die Ecke Lohbrügge entsprechend Hamburger Neuland.

Während meines Studiums (evangelische Theologie) hat es mich für ein paar Jahre auch nach Greifswald und Berlin verschlagen. Mein Vikariat, also meine Ausbildung zum Pastor, habe ich die letzten 2 ½ Jahre in der Osterkirche in Hamburg-Bramfeld machen dürfen.

Nach Lohbrügge komme ich, wie am Bild ja schon ersichtlich, nicht allein, sondern gemeinsam mit meiner Freundin Trixi Jajtic. Sie arbeitet ganz in der Nähe als Gemeindereferentin in der Bugenhagenkirche. Wir haben also beide kurze Arbeitswege ab April, wobei meiner vermutlich unschlagbar kurz ist…

Ich lache ausgesprochen gerne (also halten Sie sich mit Ihrem Humor bei mir bitte nicht zurück), habe eine Leidenschaft zum Schreiben und Reden. Wenn es gut läuft, erwischen Sie mich bei einer Jogging-Tour (insgesamt aber eher unwahrscheinlich). Mit Fußball und Squash können Sie mich auch begeistern. Leider bin ich HSV-Fan und habe es daher beim Fußball-Schauen schon seit Jahren schwer, deshalb bin ich inzwischen auf NFL/Football umgestiegen.

Meine Schwerpunkte im Studium waren das Neue Testament und die Praktische Theologie. Mich interessiert insbesondere, wie Kirche die Menschen erreichen kann, die sich klassischerweise nicht bei uns einfinden Darüber hinaus predige ich sehr gerne und für mich ist der Gottesdienst der Mittelpunkt allen gemeindlichen Lebens. Entsprechend freue ich mich schon sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Ganz besonders freue ich mich, wenn wir uns gleich am Sonntag 07. April zu meinem „Begrüßungsgottesdienst“ sehen.

Aber vielleicht sehen wir uns ja auch schon vorher, wir sind aktuell vermehrt in Baumärkten und Möbelhäusern in der Lohbrügger Region unterwegs und spätestens ab dem 01. April (nein, kein Aprilscherz) wohnen wir dann auch vor Ort. Also: bis hoffentlich ganz bald – ich freue mich schon sehr auf ein persönliches Kennenlernen!

Jonas Goebel

Einladung zum Vorstellungs- und Begrüßungsgottesdienst von Pastor Jonas Goebel am 7. April um 10.00

anschließend Empfang in unserer Kirche mit Gelegenheit zum Gespräch

In diesem Gottesdienst wird sich Pastor Jonas Goebel Ihnen vorstellen und Propst Matthias Bohl wird ihn einführen. Pastor Jonas Goebel kommt als Pastor zur Anstellung direkt nach dem Vikariat an die Auferstehungskirche in seine erste Gemeinde. „Pastor zur Anstellung“ bedeutet, daß er fertig ausgebildeter und ordinierter Pastor ist. Doch er ist noch nicht auf Lebenszeit bei der Nordkirche angestellt. Erst in drei Jahren entscheidet er sich und entscheidet sich die Nordkirche ob beide ein lebenslanges Anstellungsverhältnis miteinander wollen.

Zu dem anschließenden Empfang sind Sie als Gottesdienstbesucher alle eingeladen. Bleiben Sie einfach nach dem Gottesdienst in der Kirche und nutzen Sie die Gelegenheit zum Gespräch und zum Kennenlernen.

Der Kirchengemeinderat