Abschied

Der endgültige Abschied ist der Tod. Trotz der unterschiedlichen Vorstellungen und Glaubensformen über den Tod ist nicht zu verleugnen, daß der Tod Ende und Abschluß des realen Lebens auf der Erde ist. Ein Leben vor dem Tod in aller Fülle und mit Liebe und Beziehung zu anderen Menschen vertieft den Verlust und die Schmerzen beim Abschied für alle Beteiligten.

Hat das individuelle Leben einen eigenen Wert, ist die Bedeutung des Todes nicht zu leugnen.

Andere Abschiede sind "kleine Tode". Es kann sich um Trennung, das Ende der Berufstätigkeit, Verlust durch Schuld und Versagen oder bestimmte Krankheiten handeln.

Der Trauergottesdienst

So unterschiedlich Menschen leben, so unterschiedlich ist auch der Abschied angesichts des Todes. in der Auferstehungskirche versuchen wir, darauf einzugehen. Direkt nach dem Todesfall haben Sie zuerst mit Ärzten, einem Krankenhaus und einem Bestattungsunternehmen zu tun, die Ihnen die Formalia abnehmen.
Dann kommt die Frage nach der Beerdigung, soll sie weltlich oder kirchlich sein. Der Glaube und das Bekenntnis des Verstorbenen steht an erster Stelle: Gehörte er oder sie einer christlichen Kirche an, sollte die Beisetzung kirchlich sein. (Kosten entstehen für die Angehörigen, auch wenn sie nicht zur Kirche gehören, bei uns nicht, da diese durch die Kirchensteuer des Verstorbenen bezahlt worden sind). Gehörte der Verstorbene keiner Kirche an, sollte auch die Beisetzung nicht kirchlich sein, um ihn nicht nachträglich unter etwas zu zwingen, das er nicht wollte. Wünschen Angehörige, die selbst einer Glaubensgemeinschaft angehören, einen Abschiedsgottesdienst, ist dieser bei uns in der Kirche möglich, die Beisetzung wäre dann weltlich am Grab. Auch eine kirchliche Beerdigung kann in der Auferstehungskirche anstelle der Friedhofkapelle stattfinden. Fragen Sie bei Pastor Schröder (040/513272-15) nach.

Die Beichte

Pastor Schröder bietet die Beichte in einer aus den protestantischen Traditionen entwickelten zeitgemäßen Form an